Stoffe aus Elasthan sind sehr beliebt, vielseitig einsetzbar und bekannt für ihre extreme Dehnbarkeit sowie hohe Festigkeit. Die Elasthan-Faser lässt sich sehr gut dehnen und kehrt dann in ihre ursprüngliche Form zurück. Elasthan wird immer einem anderen Material beigemischt, z. B der Baumwolle, Leinen oder Tencel und bietet so dem Kleidungsstück einen optimalen Tragekomfort.
Da es für die Elasthan-Faser leider noch keine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative gibt, beschränken wir uns bei ihrer Verwendung auf ein absolutes Minimum und verwenden Elasthan-Fasern nur dann, wenn wir glauben, dass sie für den Zweck eines bestimmten Textilstoffes am besten geeignet ist oder auch die Langlebigkeit unserer Kleidungstücke verbessern kann.
Negative Aspekte vom Elasthan und mögliche Milderung der Folgen Elasthan zählt zu den synthetischen Chemiefasern und muss laut dem europäischen Textilkennzeichnungsgesetz mindestens 85 Prozent aus Polyurethan bestehen. Die Produktion des Elasthan-Grundstoffes Polyurethan ist mit einem hohen Energie- und Sicherheitsaufwand verbunden. Elasthan-Fasern können auch nicht biologisch abgebaut werden und gelangen beim Waschen als Mikrofaserpartikel
ins Abwasser.
Um die negativen Aspekte von Elasthan-Fasern einzudämmen, kann man Kleidung mit einem Elasthananteil in einem speziellen Wäschebeutel waschen, welches den Mikroplastik grösstenteils auffängt. Nachhaltige Textilunternehmen entwickeln ihre Fertigungsprozesse und Materialzusammensetzungen weiter und es werden Alternativen gesucht,
wie z.B. die Verwendung vom recycelten Elasthan-Fasern, um die Umwelt zu schonen.